Ti amo, Amarone!
Der Amarone della Valpolicella gehört zu den berühmtesten und charakterstärksten italienischen Rotweinen. Seine Herkunft ist streng begrenzt: Nur rund 20 Gemeinden im Valpolicella‑Gebiet in Venetien dürfen diesen Wein produzieren. Auch die Herstellung folgt klar definierten Regeln – und genau diese machen den Amarone so einzigartig.
Amarone - ein Wein für grosse Momente
Ein Wein, der Zeit, Geduld und Leidenschaft verlangt – und dafür mit unvergleichlicher Tiefe belohnt.
Appassimento – das Geheimnis seiner Intensität
Der Amarone ist eine Wucht – und das verdankt er dem Appassimento‑Verfahren, der traditionellen Trocknung der Trauben.
So funktioniert es:
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Die Trauben werden auf Holzgestellen ausgelegt
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Sie werden regelmässig gewendet
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Durch Verdunstung verlieren sie bis zur Hälfte ihres Gewichts
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Zucker, Säure und Gerbstoffe konzentrieren sich
Während der Trocknung sind die Beeren anfällig für Fäulnis und müssen sorgfältig belüftet werden. Die rosinenähnlichen Trauben werden anschliessend gekeltert und zu einem trockenen, kraftvollen Rotwein vergoren.
Ein Amarone darf erst nach mindestens zwei Jahren Reifung verkauft werden. Traditionell reift er in grossen Holzfässern aus slowenischer Eiche oder Barriques, in denen die Tannine besonders geschmeidig werden
Durch die konzentrierte Frucht erreicht Amarone häufig 15 % Alkohol – ein Markenzeichen seines Stils.
Geschmack: Bitter, süss, kraftvoll – ein Wein voller Gegensätze
Der Name Amarone leitet sich von „amaro“ ab – italienisch für „bitter“. Doch sein Geschmacksprofil ist vielschichtig:
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intensive Frucht (Kirsche, Pflaume, Trockenfrüchte)
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feine Bitternote
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würzige Aromen (Kakao, Tabak, Gewürze)
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elegante Bittermandel‑Nuancen
Diese Kombination macht Amarone zu einem der beliebtesten Weine für Kenner weltweit.