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Die Denner Geschichte

Denner blickt auf eine über 150-jährige Geschichte zurück.

Was 1860 mit einem kleinen Laden begonnen hat, ist heute der führende Discounter der Schweiz.

Im Jahre 1860 hat Heinrich Reiff-Schwarz den Grundstein der heutigen Denner AG gelegt. Von damals bis heute haben wir die wichtigsten Stationen in der Geschichte von Denner für Sie zusammengetragen. Erfahren Sie, wie es zum Namen «Denner» gekommen ist und wie sich die einstige «Consumgesellschaft» zum führenden Discounter der Schweiz entwickelt hat.

2014–2015 – starke Preissenkungen

Als langjähriger Kämpfer für tiefe Preise senkt Denner auch aufgrund der Aufhebung des Euromindestkurses die Preise auf Markenprodukte und Eigenmarken.

Denner gewinnt zum fünften Mal in Folge Marktanteile. Der führende Schweizer Discounter erhöht seinen Nettoumsatz gegenüber 2013 um 1,5 Prozent auf CHF 2917 Millionen.

2013 – weiterhin Nummer drei im Detailhandel

Denner baut seine Stellung als Nummer drei im Schweizer Lebensmittelmarkt weiter aus. Der Nettoumsatz erhöht sich im Jahresvergleich um 1,8 Prozent auf CHF 2844 Millionen.

Gleich zum Jahresstart lanciert Denner eine viel beachtete Preissenkungsrunde auf Markenprodukten. 2013 eröffnet Denner 20 neue Filialen.

2011–2012 – neuer CEO und Imagekampagne

Mario Irminger wird vom Verwaltungsrat zum neuen CEO der Denner AG gewählt.

Im Jahr 2012 wird mit einer grossen Imagekampagne das neue Motto «Denner – Einer für alle» schweizweit bekannt gemacht.
Zur Werbekampagne

2010 – Lancierung Online-Weinshop

Im Mai lanciert Denner seinen Weinshop. Damit entspricht Denner dem rasch wachsenden Online-Shopping-Trend. Das Angebot umfasst rund 250 Weine aus dem Denner Sortiment zu gewohnt günstigen Discountpreisen. Die Lancierung des Weinshop ist ein wichtiger Bestandteil der Denner Wachstumsstrategie im Weinbereich.

2009 – Erfolgsjahr

Per Ende 2009 wird der Migros-Genossenschafts-Bund planmässig zu 100 Prozent Eigentümer der Denner AG. Philippe Gaydoul übergibt seinen Posten als CEO an Peter Bamert, vormaliger CEO von Ex Libris.

2009 ist das erfolgreichste Jahr in der Denner Geschichte. Denner verbucht ein Wachstum von 2.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr und präsentiert einen stolzen Umsatz von CHF 3,02 Milliarden.

WEKO-Entscheid: Die Wettbewerbskommission (WEKO) büsst die Herstellerin Gaba wegen Marktbehinderung. Denner kann somit in Zukunft Gaba-Produkte auf dem europäischen Markt dort beschaffen, wo diese am günstigsten sind und Preisvorteile direkt dem Kunden weitergeben. Ein wichtiger Entscheid mit Signalwirkung für alle international vertreibenden Hersteller von Markenartikeln, die den Schweizer Detailhandel dadurch nicht mehr behindern können.

2008 – Rekordjahr

Das Geschäftsjahr 2008 ist für Denner ein sensationelles Jahr. Der Umsatz erreicht CHF 2,94 Milliarden Franken und wächst damit gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent.

Das im Jahr 2007 lancierte neue Frischekonzept wird in weiteren 200 Denner Filialen umgesetzt und verhilft Denner zu einem starken Wachstum im Frischesegment.

2007 – Denner und Migros spannen zusammen

Am 12. Januar 2007 geben Denner und Migros ihren Schulterschluss bekannt. 70 Prozent des Aktienkapitals der Denner AG gehen an die Migros. Die Gaydoul Holding bleibt mit 30 Prozent an der Denner AG beteiligt. Philippe Gaydoul bleibt für weitere drei Jahre CEO von Denner.

Der Zusammenschluss zwischen Migros und Denner stellt sicher, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Schweizer Markt zugunsten der Konsumentinnen und Konsumenten auch langfristig erhalten bleibt. Im September bewilligt die Wettbewerbskommission den Schulterschluss unter Berücksichtigung verschiedener Auflagen.

Denner wächst erneut stärker als der Markt. Der Umsatz steigt um 4,3 Prozent auf über CHF 2,7 Milliarden.

Neues Frischekonzept
Denner setzt auf mehr Frische und erweitert das Frischprodukte-Sortiment in mehr als der Hälfte der rund 430 Denner Filialen. Das neue Konzept wird ab Juni umgesetzt.

Modernste Verteilzentrale der Schweiz
Denner baut die Verteilzentrale in Mägenwil aus und nimmt diese im März in Betrieb. Dank dem erstmals in der Schweiz eingesetzten automatischen Caddy-Pick-Kommissionierungssystem wird sie zu einer der modernsten Verteilzentrale der Schweiz.

2006 – Denner Reisen und D-Vino

Denner Reisen
Anfang Jahr steigt Denner in die Reisebranche ein und lanciert Denner Reisen.

IG DHS
Am 10. Mai wird die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) ins Leben gerufen. Unter dem Präsidium von Denner CEO Philippe Gaydoul schliessen sich die Detaillisten zusammen, um die Rahmenbedingungen für den Schweizer Detailhandel nachhaltig zu verbessern. www.igdhs.ch

Franz Carl Weber
Die Filialen der Spielwarengruppe Franz Carl Weber (FCW) werden per 1. September 2006 – nach 22 Jahren – an die französische Ludendo SA verkauft. Mit der Ludendo SA übernimmt ein erfolgreiches Familienunternehmen und Spielwarenspezialist mit grossem Know-how Franz Carl Weber.

Rast Holding SA
Der Verwaltungsrat der Rast Holding SA hat unter dem Vorsitz von Mario Bonorand entschieden, den Aktionären Dieter Berninghaus – mit Wirkung ab 1. Januar 2007 – als neues Mitglied vorzuschlagen.

D-Vino
Am 30. November 2006 wird die erste Denner Weinbar, unter dem Namen D-Vino, im Zürcher Seefeld-Quartier eröffnet. Zur Auswahl stehen 200 Weine aus dem Denner Sortiment, davon 30 im Offenausschank – alle zu attraktiven Discountpreisen. www.d-vino.ch

2005 – Denner übernimmt Pick Pay

Der Denner Konzern übernimmt per 1. November 2005 von REWE Schweiz AG sämtliche 145 Pick Pay Filialen sowie das Logistik-Center in Egerkingen. Von Januar bis November 2006 werden die Pick Pay Läden vollständig in das Denner Discountkonzept integriert. Die Marke Pick Pay wird aufgegeben.

Denner steigert den Umsatz seiner 613 Filialen (ohne Pick Pay) und Satelliten im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent auf CHF 2047,2 Millionen und übersteigt somit erstmals die Zweimilliardenmarke.

2004 – das erfolgreichste Jahr in der Denner Geschichte

2004 ist für Denner das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Der Umsatz der 580 Denner Filialen und Satelliten steigt im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent auf CHF 1,843 Milliarden. Damit liegt der Gesamtumsatz um rund 11 Prozent höher als im bisherigen Rekordjahr 1991. Im Fünfjahresvergleich hat sich der Umsatz des Denner Konzerns um rund 50 Prozent erhöht. Die Erneuerung sämtlicher Filialen wird per Ende 2004 planmässig abgeschlossen.

2003 – New Denner

Basierend auf den durchwegs positiven Erfahrungen der New Denner Pilotfilialen beschliesst Denner, im Verlaufe der nächsten zwei Jahre sämtliche 314 Filialen auf das neue Design umzustellen. Am 14. Januar 2003 eröffnet die Filiale Letzipark Zürich als erste offizielle «New Denner» Filiale. Ende 2003 ist die Halbzeit der Umstellungsphase wie geplant erreicht: Über 150 Filialen sind auf «New Denner» umgestellt.

2002 – Modernisierung geht weiter

Denner bereitet einen weiteren Modernisierungsschub vor. Am 27. Februar wird die Denner Filiale an der Uetlibergstrasse in Zürich als Pilotfiliale des «New Denner» eröffnet.

29 der über 60 Epa-Superdiscountläden, die vor acht Jahren wegen der Sortimentsreduzierung auf 1000 Artikel gekündigt haben, sind mittlerweile zu Denner zurückgekehrt. Die Lebensmittelkette umfasst damit 311 Denner Filialen und 255 Denner Satelliten.

Die Rast Holding SA verkauft die Waro AG mit ihren 28 Verkaufsgeschäften per 1. Januar 2003 an Coop.

2001 – Karl Schweri stirbt

Am 29. Mai stirbt Karl Schweri mit 85 Jahren. Der Discountpionier und Alleinbesitzer des Denner Imperiums war eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit. Mit aussergewöhnlichem Talent baute er die Denner Lebensmittel-Discountkette auf und führte sie zu anhaltendem Erfolg. Dank ihm entwickelte sich der Konzern zu einer bedeutenden Kraft des Detailhandels und als Arbeitgeber schuf Karl Schweri viele wertvolle Arbeitsplätze in der ganzen Schweiz. Seine umsichtige Geschäftspolitik ermöglichte es der Franz Carl Weber AG, Spielwarenhandel erfolgreich auf höchstem Qualitätsniveau zu betreiben. Bei der Waro AG stellte Karl Schweri sicher, dass sich das Unternehmen stets erfolgreich weiterentwickelte und einen namhaften Platz im Schweizer Detailhandel einnimmt. In Dankbarkeit nimmt der Konzern daher Abschied von einem Mann, der seine Verantwortung gegenüber Wirtschaft und Politik in vorbildlicher Weise wahrgenommen hat.

2000 – Gaydoul übernimmt die Leitung

Karl Schweri übergibt per Ende Dezember die Leitung des Gesamtkonzerns seinem Enkel Philippe Gaydoul. Mit der Neuorganisation des Konzerns übernimmt die Rast Holding SA mit Sitz in Wollerau SZ die oberste strategische Leitung des Konzerns, namentlich der drei Profitcenter Denner AG, Waro AG und Franz Carl Weber AG. Philippe Gaydoul wird dabei Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Holding. Das Aktienkapital ist in der Karl Schweri Familienstiftung, welcher Karl Schweri selber vorsteht, konzentriert.

Die Positionierung auf dem Markt mit den Top-Superdiscounter-Filialen von Denner findet gesamtschweizerisch im Frühjahr ihren Abschluss. Denner steigert den Anteil an Markenartikeln im Sortiment. Schweizweit gibt es 220 Denner Satelliten Geschäfte.

Volk und Stände lehnen die «Eidgenössische Volksinitiative für Beschleunigung der direkten Demokratie» und jene «für tiefere Spitalkosten» ab.

1999 – Discountmodell setzt sich durch

Die neue Denner Discountstrategie ist fast abgeschlossen. Der Denner Top Superdiscount mit dem Sortiment von rund 1000 Artikeln setzt sich durch.

1998 – Karl Schweri regelt seine Nachfolge

Die Umstellung des Denner Filialnetzes auf das neue Denner Top Superdiscount System geht zügig voran. Karl Schweri ernennt seinen 26-jährigen Enkel Philippe Gaydoul per 1. August 1998 zum Delegierten des Verwaltungsrates und Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Denner AG.

Per 1. August 1998 übernimmt Denner von der Coop-Gruppe 49 der insgesamt 60 Billi Top Discount-Geschäfte.

1997 – Denner zeigt Initiative

Denner lanciert drei eidgenössische Volksinitiativen. Die «Eidgenössische Volksinitiative für tiefere Arzneimittelpreise» und die «Eidgenössische Volksinitiative für tiefere Spitalkosten» sollen die Krankenkassenprämien massiv senken. Die «Eidgenössische Volksinitiative für Beschleunigung der direkten Demokratie» verlangt, dass über Volksinitiativen künftig innert einem Jahr nach dem Einreichen abgestimmt wird.

Im gleichen Jahr wird der erste Denner Top Superdiscount-Laden der Schweiz eröffnet. Mit einem Sortiment von 1000 Artikeln und einem massiven Preisabstand zu Migros und Coop repräsentiert er die neue Denner Discount-Strategie, welche das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen soll.

1996 – Auszahlung Tabakbons

Vor Bundesgericht gewinnt Denner den zweiten Tabakprozess und zahlt die seit 1988 den Kunden abgegebenen neuen Tabakbons in Form von Denner Warengutscheinen aus.

Denner verkauft die sieben Optik-Discount-Geschäfte.

1994 – Lancierung von Volksinitiativen

Denner übernimmt die Waro AG.

Als 200. Volksinitiative in der Geschichte des schweizerischen Initiativrechts wird die «Eidgenössische Volksinitiative für preisgünstige Nahrungsmittel und ökologische Bauernhöfe» eingereicht. Die Initiative beschränkt den Schutzbereich der Landwirtschaftsgesetzgebung und die Direktzahlungen. Als handelspolitische Schutzmassnahmen sind neben diesen Direktzahlungen nur noch Zölle zugelassen.

1993 – Denner senkt die Preise

Denner mutiert zum echten Discounter. Im Laufe des Jahres soll das auf ca. 1000 Artikel gekürzte Sortiment – von wenigen Ausnahmen abgesehen – immer mindestens 20 Prozent billiger sein als bei Migros und Coop.

Denner gewinnt den Bier-Boykott-Prozess und erwirbt für Franz Carl Weber Mothercare Switzerland mit 15 Geschäften. Die auf Babyartikel und Umstandsmode spezialisierte Kette heisst fortan babycare.

1991–1992 – Adieu Bier- und Tabakkartell

Ende 1991 löst sich das von Denner 25 Jahre lang bekämpfte Bierkartell auf. Ein Jahr später ist auch das Tabakkartell nach 20-jährigem Kampf Geschichte.

1990 – die dritte Kraft entsteht

Die Denner AG, die Hofer & Curti Beteiligungen AG (HC) und die Usego-Trimerco-Holding AG (UTH) beschliessen, auf den Gebieten Einkauf, Logistik und Frontaktivitäten zusammen zu arbeiten. Damit wird die von Karl Schweri seit Jahren angestrebte «dritte Kraft» im schweizerischen Lebensmitteldetailhandel – als Gegenpol zu Migros und Coop – verwirklicht. In einem ersten Schritt gründen sie eine gemeinsame Einkaufsgesellschaft, an der sich auch die Metro AG beteiligt. Ermöglicht wird die «dritte Kraft», weil Karl Schweri seine UTH-Namenaktien an die Hofer&Curti-Gruppe verkauft hat.

Denner schafft die aufwändigen, wenig konsumentenfreundlichen Aktionen ab und ersetzt sie durch «dauernde Tiefpreise».

In Spreitenbach ziehen die Verwaltung der Denner AG und das Lager von FCW in ein von Denner erstelltes Gewerbezentrum ein. Ausserdem befindet sich hier die neue Denner Frischprodukte-Verteilzentrale.

1989 – Referendum lanciert

Die von Denner massiv unterstützte «Volksinitiative für naturnahes Bauern – gegen Tierfabriken» (Kleinbauern-Initiative) wird vom Volk nur ganz knapp abgelehnt. Denner unterstützt ausserdem das Referendum gegen den neuen Rebbaubeschluss, weil darin die ungerechte und mit Missbräuchen behaftete Wein-Import-Kontingentierung für weitere zehn Jahre festgeschrieben werden soll. 1990 stimmt das Volk für das Referendum.

Im ganzen Land werden Unterschriften zum Referendum gegen den Rebbaubeschluss gesammelt.

1988 – Eröffnung Optik-Discount

In Zürich wird der erste Denner Optik-Discount eröffnet. Denner gibt neue Tabakbons aus und leitet gleichzeitig einen neuen Prozess gegen das Tabakkartell ein.

1987 – der Tabakkrieg beginnt

Denner zahlt die Tabakbons aus und wird daraufhin vom Tabakkartell mit Rabattkürzung bestraft. Als Antwort auf diese Massnahme senkt Denner die Zigarettenpreise. Ein publizitätsträchtiger Tabakkrieg beginnt.

1984 – Denner übernimmt Franz Carl Weber und lanciert Konsumentenschutz-Initiative

Am 24. Januar 1984 startet Denner die angekündigte Konsumentenschutz-Initiative. Diese hat zum Ziel, die Kundinnen und Kunden vor konsumentenfeindlichen Machenschaften der Kartelle (Lebensmittel und Konsumgüter) zu schützen und behördliche Mindestpreisvorschriften zu verbieten. Bei Annahme der Initiative würde zudem die Auszahlung der Denner Tabakbons möglich. Die Initiative kommt in einer Rekordzeit von weniger als sechs Monaten mit 156’000 gültigen Unterschriften zustande, wird jedoch 1988 wegen mangelnder Unterstützung seitens wirtschaftlicher und politischer Kreise zurückgezogen.

Denner übernimmt im selben Jahr die Franz Carl Weber Handelsgruppe (FCW), die grösste Spielwaren-Fachhandelskette der Schweiz sowie die Molki AG.

1983 – Denner verliert Tabakprozess

Vor Bundesgericht verliert Denner den Tabakprozess gegen den Verband der Schweizerischen Tabakindustrie (FIST). Als Antwort auf das Urteil kündigt Denner eine Konsumentenschutz-Initiative an.

1982 – Denner ist Milliardär

Denner ist mit einem Umsatz von 1’008’147’000 Franken erstmals Umsatzmilliardär.

Vor dem Kantonsgericht Freiburg gewinnt Denner den Tabakprozess gegen den Verband der Schweizerischen Tabakindustrie (FIST) in erster Instanz. Die FIST legt Berufung beim Bundesgericht ein.

Die Verteilzentrale Schmitten FR wird in Betrieb genommen. Gleichzeitig schliesst die Verteilzentrale in Toffen BE aufgegeben.

1981 – Wallace entsteht

Aus den 1980 von der MERKUR AG erworbenen Drogerien entsteht die Drogerien- und Apothekenkette WALLACE AG.

Die schweizerischen Kartell-Brauereien boykottieren ab November 1981 Denner, weil dieser sich weigert, einen verfügten Bierpreisaufschlag mitzumachen. Der langwierige Bierprozess beginnt.

1977 – Eröffnung erster Denner Satellit

In Endingen AG wird der erste Denner Satellit eröffnet. Bei der Satellitenkette handelt es sich um rechtlich und finanziell von Denner AG völlig unabhängige Lebensmittelgeschäfte, die unter anderem das Denner Sortiment führen.

In Frauenfeld eröffnet Denner eine weitere Verteilzentrale. Denner errichtet ferner die Stiftung «Konsumenten-Ombudsmann»: Der politisch neutrale und wirtschaftlich unabhängige Ombudsmann soll die Konsumenteninteressen wahren.

1973 – der Tabakprozess beginnt

Vor dem Kantonsgericht Freiburg beginnt der Denner Tabakprozess. Denner wehrt sich gegen die Mindestpreisvorschriften des Tabakkartells. Gleichzeitig werden den Kunden Tabakbons abgegeben, die im Fall eines Prozessgewinns eingelöst werden können. Der Wert der Bons repräsentiert die Differenz zwischen demjenigen Preis, zu welchem Denner die Zigaretten wegen der Vorschriften des Tabakkartells verkaufen muss und dem niedrigeren Preis, zu welchem Denner gerne verkaufen möchte. In Mägenwil wird eine weitere Verteilzentrale eröffnet.

1969–1971 – Geburtsstunde der Denner AG

Die IGA wird in die Denner AG umgewandelt. Karl Schweri ist einziger Verwaltungsrat und Alleininhaber.

Die Denner AG nimmt in Toffen BE eine weitere Verteilzentrale in Betrieb.

1968 – Verteilzentrale in Zürich Altstetten

Ein von der IGA ergriffenes Referendum gegen das neue Tabaksteuergesetz, das einen fünfjährigen staatlichen Preisschutz für Tabakwaren vorsieht, wird vom Schweizervolk angenommen. Die IGA bringt ausserdem das Preiskartell des schweizerischen Spirituosengewerbes zu Fall. Zur besseren Versorgung der mittlerweile 23 Discountgeschäfte wird in Zürich Altstetten eine Verteilzentrale in Betrieb genommen.

1967 – erstes Discountgeschäft der Schweiz eröffnet

Am 2. Februar 1967 fällt nach langwierigen Auseinandersetzungen zwischen der IGA und der Markenartikelindustrie sowie deren Verband PROMARCA das System der gebundenen Endverkaufspreise für Lebens- und Genussmittel.

Karl Schweris Discountidee wird verwirklicht. Am 24. Oktober 1967 eröffnet in Zürich Altstetten der erste Lebens- und Genussmittel-Discount der Schweiz.

1962 – Eröffnung erster Denner Supermarkt

Im Einkaufszentrum beim «Hirschen» in Schwamendingen wird der erste Denner Supermarkt mit 570 m2 Verkaufsfläche und mehr als 5000 Artikeln eröffnet.

1951 – heimlicher Aktionär

Karl Schweri, der inzwischen heimlich IGA-Aktien aufgekauft hat, taucht plötzlich als Mehrheitsaktionär wieder auf und setzt nun seinerseits die ehemaligen Partner vor die Tür.

1946 – Import und Grosshandels AG erwirbt weitere Unternehmen

Die Import- und Grosshandels AG (IGA), an der Karl Schweri beteiligt ist, erwirbt die vier Unternehmen Consumgesellschaft Denner und Co. AG, Kaufhausgenossenschaft, Consum Bär-Pfister und Sommer AG. Wegen interner Konflikte mit anderen Grossaktionären, die gleichzeitig Lieferanten der IGA sind und diese zu überhöhten Preisen beliefern, wird Karl Schweri noch im gleichen Jahr ausgebootet.

1914–1935 – Gründung der Consumgesellschaft

Cäsar Denner stirbt. Sein Sohn Hans übernimmt das Geschäft.

1935 wird die Consumgesellschaft Denner und Co. in eine AG umgewandelt.

1860–1881 – Geburtsstunde von Denner

Heinrich Reiff-Schwarz gründet die Firma Reiff-Schwarz, Mercerie und Spezereihandel. Es ist die Geburtsstunde der späteren Denner AG.

1881 steigt Cäsar Denner Reiff, auf den der Name Denner zurückgeht, als weiterer Teilhaber in die Consumgesellschaft ein.