Schweizer Weine

Als zweitgrösster Weinhändler der Schweiz tragen wir eine grosse Verantwortung für den Schweizer Weinbau. Für eine ressourcenschonende Weinproduktion und zur Förderung der Artenvielfalt hat Denner Hand in Hand mit dem WWF, der Vogelwarte Sempach und dem Label IP-SUISSE für naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft ein zweistufiges Punktesystem entwickelt. Es besteht sowohl aus verpflichtenden Grundvoraussetzungen als auch aus freiwilligen Massnahmen, welche die Weinproduzenten selbst wählen können, um die Mindestpunktzahl zu erreichen. Denner ist stolz darauf, Ihnen seit etwa einem Jahr die ersten Weine mit IP-SUISSE Gütesiegel anbieten zu können.

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Bestseller

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Müller-Thurgau oder Riesling-Silvaner?

Müller-Thurgau ist die wichtigste Weissweinsorte der Ostschweiz. 1882 züchtete Hermann Müller aus dem Kanton Thurgau diese Traubensorte, indem er Riesling und Madeleine Royal kreuzte. Er war jedoch der Meinung, Riesling mit Silvaner gekreuzt zu haben und taufte seine Züchtung daher Riesling-Silvaner. Heute wird die Rebsorte auch in Süddeutschland, vereinzelt auch in Österreich und Ungarn, angebaut. Übrigens, was ist der wichtigste Ostschweizer Rotwein? Der Pinot Noir.

Unsere Empfehlungen

Chasselas − der beliebteste Weisse aus der Waadt

Die Region Waadt wird oft als Heimat des Chasselas bezeichnet, denn dort wächst diese Traubensorte auf rund 60% der Gesamtrebfläche von 3800 Hektaren. Die sehr alte Weinsorte ist charakteristisch für die Romandie: Ursprünglich stammt sie aus der Genferseeregion, wo sie schon im 17. ahrhundert als Fendant bekannt war. Der Name spielt darauf an, dass die feinen Trauben unter Fingerdruck nicht platzen, sondern sich spalten (franz. «la fente» heisst «die Spalte»). Im Kanton Waadt benannte man die Rebsorte im Laufe der Zeit nach ihrem wahrscheinlichen Herkunftsort – der französischen Gemeinde Chasselas. Der Name Fendant darf seit 1966 nur noch im Wallis verwendet werden.

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Unsere Empfehlungen

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Wertvolle Schweizer Handarbeit

Viele Schweizer Winzer pflegen ihre Reben noch traditionell von Hand und im Einklang mit der Natur, denn steile, schmale Hanglagen machen den Einsatz von Maschinen oft unmöglich. So entstehen originelle Schweizer Weine mit der Handschrift der Winzer, von denen viele seit Generationen die gleichen Rebberge pflegen. Um die Weinberge in Steillagen oder auf Terrassen zu bewirtschaften, fallen pro Jahr und Hektare 1900 Arbeitsstunden an. Das sind doppelt so viele wie in den Weinbergen, die mit Maschinen bearbeitet werden können. Die Löhne für die Helfenden, die Kosten für Versicherungen, Material und Werbung sind in der Schweiz ausserdem höher als in den meisten ausländischen Weinbaugebieten. Das verteuert den Schweizer Wein. Zusätzlich müssen auch die Auflagen zum Schutz der Umwelt erfüllt werden. Das sind Mehrkosten, die auf die hingebungsvollen Winzer «im kleinsten der grossen Weinberge» zukommen – zusätzlich zu den herausfordernden topografischen Bedingungen.

«Schweizer Winzer setzen auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Produktion.»

32% Wallis
26% Waadt
18% Deutschschweiz
9% Genf
8% Tessin
7% Drei Seen
 

Weinbau am Steilhang

Bei Winzern, die Weinbau an extrem steilen und daher schwer zu bearbeitenden Hängen betreiben, spricht man von heldenhaftem Weinbau. Diese steil abfallenden Hänge machen nur 7% des gesamten europäischen Weinbaugebiets aus. In diesen eindrücklichen Landschaften werden ausgezeichnete Tropfen produziert. Besonders viele dieser geneigten, oft in Terrassen angelegten Parzellen gibt es in der Schweiz. 60% der Landesfläche machen die Alpen und 10% das Jura aus. Deren Berghänge begünstigen die Besonnung der Trauben und regulieren die Wasserzufuhr. Unsere bergige Landschaft mit ihren Herausforderungen prägt den Schweizer Weinbau, den unsere Winzer mit viel Ideenreichtum hervorragend bestreiten..


«Die mit Reben bepflanzten Hänge prägen die Landschaft der Schweizer Weingebiete.»

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Vielseitiger Weinbau im Wallis

Das Wallis ist der grösste Weinkanton der Schweiz. Dort herrscht ein Klima, das für fast alle Traubenarten ideal ist. Pinot Noir, Gamay und Fendant – wie der Chasselas im Wallis genannt wird – sind besonders verbreitete Sorten. Daneben wachsen 52 weitere Rebsorten in den Walliser Weinbergen. 59% der Fläche gehören exklusiv den Roten, aus denen auch der immer beliebtere weissgekelterte Dôle Blanche (aus Pinot Noir und Gamay) und der Rosé OEil-de-Perdrix (aus Pinot Noir) gekeltert werden. Haben Sie diese schon probiert?

Unsere Empfehlungen

Das Wallis:

die Sonnenstube der Schweiz

Die Region Waadt wird oft als Heimat des Chasselas bezeichnet, denn dort wächst diese Traubensorte auf rund 60% der Gesamtrebfläche von 3800 Hektaren. Die sehr alte Weinsorte ist charakteristisch für die Romandie: Ursprünglich stammt sie aus der Genferseeregion, wo sie schon im 17. ahrhundert als Fendant bekannt war. Der Name spielt darauf an, dass die feinen Trauben unter Fingerdruck nicht platzen, sondern sich spalten (franz. «la fente» heisst «die Spalte»). Im Kanton Waadt benannte man die Rebsorte im Laufe der Zeit nach ihrem wahrscheinlichen Herkunftsort – der französischen Gemeinde Chasselas. Der Name Fendant darf seit 1966 nur noch im Wallis verwendet werden.

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