30.12.2014

Denner spendet CHF 20‘000 an Fontanherzen Schweiz

 

Denner spendet CHF 20‘000 an Fontanherzen Schweiz

 

Der führende Discounter der Schweiz unterstützt mit seiner Weihnachtsspende den Verein Fontanherzen Schweiz. Die Spende über Fr. 20‘000.- hilft mit, den kleinen Patienten einen familienbetreuten Rehabilitationsaufenthalt zu ermöglichen.

 

Zum Ende des Jahres unterstützt Denner regelmässig eine Schweizer Hilfsorganisation mit einem namhaften Beitrag. Dieses Jahr fällt die Wahl auf den Verein Fontanherzen Schweiz, der sich für Kinder mit einem seltenen, angeborenen Herzfehler einsetzt. „Mit welcher Hingabe und Zuversicht betroffene Familien für Normalität im Leben eines herzkranken Kindes kämpfen, hat uns tief beeindruckt und uns dazu bewogen, Fontanherzen Schweiz zu unterstützen“, erklärt Paloma Martino, Leiterin Unternehmenskommunikation bei Denner und ergänzt, „Gerade nach schweren Eingriffen am Herzen brauchen Kinder ihre Eltern umso mehr. Unsere Spende soll betroffene Familien finanziell unterstützen bei den Kosten, die durch dringend notwendige Reha-Aufenthalte der Kleinkinder anfallen.“

 

Hohe Kosten für einen Reha-Aufenthalt

Ein sogenanntes Fontankind ist Elias, Sohn der Denner Mitarbeiterin Marika Blatter. Auch er hat bereits mehrere Herzoperationen hinter sich. Zusammen mit zwei weiteren betroffenen Müttern ruft seine Mutter im Dezember 2013 den Verein Fontanherzen Schweiz ins Leben, um andere Familien mit Fontankindern durch moralische und finanzielle Hilfestellung zu unterstützen. Zusätzlich setzt sich der Verein dafür ein, auf politischer Ebene für eine Verbesserung der sozialrechtlichen Rahmenbedingungen für Betroffene zu kämpfen, weil nach den schweren Eingriffen am Herzen der Kleinkinder, die Kosten für einen Reha-Aufenthalt, anders als bei Erwachsenen Patienten, von den zuständigen Behörden nicht mitgetragen werden.

 

Wie schlägt ein Fontanherz?

In der Schweiz kommen jedes Jahr zwischen zwanzig und dreissig Kinder mit der Diagnose Hypoplastisches Linksherz-Syndrom zur Welt. Ihnen fehlt die linke Herzkammer, die den Körper mit dem sauerstoffangereicherten Blut versorgt und aus der im Normalfall die lebenswichtige Aorta führt. Der Arzt, Francois M. F. Fontan beschreibt vor rund 30 Jahren einen Eingriff, der Neugeborenen das Überleben mit diesem schweren Herzfehler ermöglicht. In einem mehrjährigen Verfahren konstruieren Kardiologen einen neuen Blutkreislauf, bei dem die rechte Herzkammer die Aufgabe der linken übernimmt, ein sogenannter Fontankreislauf.

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