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31.01.2006

Denner-Umsatz erstmals über der Zweimilliardenmarke

 

Denner-Umsatz erstmals über der Zweimilliardenmarke

 

Denner blickt auf ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Umsatz der 613 Denner Filialen und Satelliten konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11.1 Prozent auf  CHF 2047.2 Millionen gesteigert werden. Unter Berücksichtigung des durch die per 1. November 2005 übernommenen Pick Pay Filialen erarbeiteten pro rata-Umsatzbeitrags von CHF 102.2 Millionen ergibt sich für Denner ein Gesamtumsatz von CHF 2149.4 Millionen. Dies entspricht einem Umsatzwachstum von 16.6 Prozent. Die Integration von Pick Pay macht rasch Fortschritte. Bereits sind die ersten acht Pick Pay Filialen als Denner wiedereröffnet worden. In die Umstellung, die bis Ende November 2006 abgeschlossen sein wird, werden CHF 36 Millionen investiert. Nach realisierter Konsolidierung wird Denner schweizweit an etwa 740 Standorten vertreten sein. Im Zuge der Pick Pay Übernahme wird das Denner Sortiment nach und nach um 150 auf 1650 Markenartikel und Eigenmarken-Produkte ergänzt. Das Reisegeschäft von Pick Pay wird seit Anfang 2006 unter der Marke Denner Reisen weitergeführt. Für das laufende Jahr wird für Denner erneut ein deutlich über dem Markt liegendes Umsatzwachstum angestrebt.

 

„Mit der Übernahme von Pick Pay ist uns ein Quantensprung gelungen. Dadurch können wir unser Discount-Geschäft strategiekonform ausbauen, die Kundennähe markant erhöhen und unsere führende Marktstellung im Schweizer Lebensmittel-Discount nachhaltig stärken“, so Philippe Gaydoul, CEO der Denner AG, an der Abschluss-Medienkonferenz in Zürich. Und weiter: „Unseren Wachstumskurs werden wir konsequent weiterführen.“

 

In einem stagnierenden Gesamtmarkt gelang es Denner wie bereits in den Vorjahren, zweistellig zu wachsen. Der Gesamtumsatz der 325 Filialen und 288 Satelliten erhöhte sich im Jahresvergleich um 11.1 Prozent auf CHF 2047.2 Millionen. Die Denner Filialen steuerten CHF 1457.8 Millionen bei; auf die Satelliten entfielen CHF 589.3 Millionen. Die Kundenfrequenz konnte um 11.7 Prozent und der Quadratmeter-Umsatz um 4.8 Prozent gesteigert werden.

 

Denner Zahlen inklusive Pick Pay

Die per 1. November 2005 übernommenen Pick Pay Filialen erbrachten in den zwei in der Denner Rechnung konsolidierten Monaten 2005 einen Umsatz von CHF 102.2 Millionen. Dadurch erhöht sich der Konzernumsatz von Denner auf CHF 2149.4 Millionen. Im Jahresvergleich errechnet sich deshalb ein Umsatzwachstum von 16.6 Prozent. Die Kundenfrequenz konnte um 20.5 Prozent gesteigert werden. Der Quadratmeterumsatz lag um 6.1 Prozent höher.

 

Personalbestand

Ende 2005 belief sich der Denner Personalbestand  auf insgesamt 3577 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die Pick Pay Übernahme erhöhte sich der Bestand um 1189 Mitarbeitende. Denner alleine schuf im Berichtsjahr 84 neue Stellen.

 

Aussichten

Im laufenden Jahr ist die rasche Integration der Pick Pay Filialen ins Denner Verkaufsnetz ein prioritäres Ziel. Dazu wird ein Investitionsvolumen von CHF 36 Millionen freigesetzt. Bis dato sind acht Pick Pay Ladengeschäfte auf das Denner Konzept umgestellt. Wöchentlich werden drei bis vier Umstellungen realisiert. Bis Ende November wird der Umbauprozess abgeschlossen sein. Aufgrund von geografischen Überschneidungen der Filialstandorte ist mit maximal 40 Schliessungen zu rechnen. Diese werden je etwa hälftig auf Pick Pay und Denner Filialen entfallen. Darüber hinaus sind im laufenden Jahr auch etwa 15 Neueröffnungen von Denner Filialen geplant. Ende dieses Jahres wird das Filialnetz gegen 740 Standorte umfassen.

 

Das gut eingeführte Reisegeschäft von Pick Pay wird seit Jahresbeginn unter der Marke Denner Reisen weitergeführt. Dazu wurde eine Zusammenarbeit mit der Firma Direkt Reisen AG eingegangen, die auch bereits Pick Pay Reisen sehr erfolgreich geführt hat. Denner Reisen verzeichnete einen guten Start.

 

Im Zuge der Pick Pay Übernahme wird das Denner Sortiment nach und nach um weitere 150 Artikel auf rund 1650 Markenartikel und Eigenmarken-Produkte ausgebaut. Erweitert werden insbesondere der Bereich Körperpflege sowie das bereits sehr starke Weinsortiment.

 

Im laufenden Jahr wird für den Schweizer Discounter erneut ein deutlich über dem Branchendurchschnitt liegendes Umsatzwachstum angestrebt.

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