Syrah liebt die Sonne und die Hitze

Die Syrah-Traube mag’s heiss und trocken. Darum fühlt sie sich in Australien, Südafrika oder Südamerika genauso wohl wie in ihrer alten Heimat Südfrankreich oder in Italien. Syrah gilt als grosse Rebsorte, als Cépage noble.

Syrah oder Shiraz, wie die Sorte in der Neuen Welt heisst, stammt aus Südfrankreich. Dort wird sie oft mit anderen Rebsorten verschnitten, um die Qualität der Weine zu verbessern und ihnen mehr Charakter zu verleihen. Im Midi beispielsweise ist sie eine der 13 Sorten, aus denen ein Châteauneuf-du-Pape wie der Clos de l’Oratoire Châteauneuf-du-Pape AOC ausgebaut werden darf. Die Trauben für den fruchtigen und geschmacksintensiven Rotwein werden von Hand geerntet und verlesen, der Wein reift zehn Monate im grossen Eichenfass.
Syrah ist eine Kreuzung aus zwei kaum noch angebauten Rebsorten. Vor 60 Jahren wäre sie fast ausgestorben, heute ist sie eine der weltweit am meisten angebauten Sorten. Sie fühlt sich wohl, wo die Sonne lange scheint und es heiss ist. Während sie in Europa häufig verschnitten wird wie für den Sentimento Rosso Toscana IGT aus Italien, wird sie in der Neuen Welt meist sortenrein ausgebaut wie für den Tar & Roses Shiraz aus Australien. Eines haben alle Syrah- und Shiraz-Weine gemeinsam: Sie sind gerbstoffreich, altern gut und schmecken intensiv nach reifen Beeren.

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