Zahlen zum Schweizer Weinbau

Die Schweizer trinken ihre Weine lieber selbst, als sie auszuführen. Kein Wunder bei so guten Weinen wie dem L’abeille Aigle AOC Chablais, dem Zanini Donaggio Merlot del Ticino DOC und dem Osterfinger Blauburgunder aus der Ostschweiz.

2015 trank jeder Einwohner im Durchschnitt fast 33 Liter Wein. Während der Konsum ausländischer Weine sank, legten die einheimischen Weine leicht auf 986 579 Hektoliter zu. Die Kellereien verkauften ihre Weine beinahe ausschliesslich in der Schweiz und exportierten nur 6913 Hektoliter Rot- sowie 5095 Hektoliter Weisswein.
Wein wird im ganzen Land angebaut. Die Anbaufläche (14 793 Hektaren) verteilt sich auf alle 26 Kantone. Am kleinsten ist die Rebfläche im Kanton Nidwalden (0,4 Hektaren), am grössten im Kanton Wallis. In der Westschweiz liegen 68 Prozent der gesamten Fläche (Wallis 4906 Hektaren, Waadt 3771 Hektaren und Genf 1410 Hektaren). Bei den weissen Rebsorten führen Waadt (Anteil 40 Prozent), Wallis (30 Prozent) und Genf (10 Prozent) die Liste an, bei den roten Sorten Wallis (36 Prozent), Waadt (15 Prozent) und Tessin (12 Prozent). Am meisten angebaut werden die weissen Chasselas beziehungsweise Gutedel (61 Prozent), Müller-Thurgau (7 Prozent) sowie Chardonnay (6 Prozent) und die roten Pinot Noir beziehungs¬weise Blauburgunder (49 Prozent), Gamay (16 Prozent) sowie Merlot (12 Prozent).

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