Eine Traube, die nach viel mehr schmeckt

Rund um den Globus werden Tausende Rebsorten angebaut. Doch nur wenige fühlen sich überall gleich wohl. Viele gedeihen nur dort richtig gut, wo Lage, Boden und Klima stimmen. Beispiele dafür sind Gewürztraminer, Bobal und Carignan.

Gewürztraminer ist eine der ältesten Rebsorten. Um 1000 nach Christus wurde sie in Tramin im Südtirol erstmals urkundlich erwähnt. Heute sind drei Sorten bekannt, die genetisch nicht zu unterscheiden sind: Gewürztraminer, roter Traminer sowie gelber Traminer. Am bekanntesten ist Gewürztraminer. Die Traube mit den rötlich-orangen Beeren wird in Südtirol, in Deutschland, in kühleren Regionen in Neuseeland und, trotz Hitze, in Australien und Kalifornien angebaut. In der Schweiz sind 50 Hektaren mit Gewürztraminer bestockt, am meisten im Kanton Waadt.
Am wohlsten fühlt sich die Traube aber im Elsass, wo rund ein Drittel der weltweiten Anbaufläche liegt. Das Elsass ist Weissweinland, neun Zehntel der Anbaufläche sind mit weissen Sorten bestockt. Das Klima ist mild, die Böden sind nicht zu trocken und tiefgründig genug. Ein Traminer wie der Gewürztraminer d’Alsace AOC Cuvée Réserve ist aromaintensiv, trocken und vollmundig. Die Aromen variieren – je nach Reife, Terroir sowie Jahrgang – stark und regen sowohl die Geruchs- als auch die Geschmackssinne an wie kaum ein anderer Wein.

Zu unseren Weissweinen