Welcher Wein der Beste ist, bleibt Geschmackssache.

Die Bordeaux Grands Crus aber gehören zu den unbestritten Meisterwerken der Winzerkunst. Die Weingüter rund um die berühmten Châteaux dürfen nur die Trauben der eigenen Rebberge keltern, darum sind die edlen Franzosen nur in beschränkter Menge verfügbar und entsprechend gesucht. Denner gehört seit Jahren zu den grössten Anbietern der Schweiz und verkauft die Bordeaux Grands Crus in den traditionellen und praktischen 6er-Holzkisten. Diese werden hauptsächlich im Denner Weinshop angeboten, denn die weltweit steigende Nachfrage führt dazu, dass die hochwertigen Weine immer schwieriger einzukaufen sind. Bei Bordeaux Grand Cru gilt darum: Schnell zugreifen und lange Freude daran haben.

Bordeaux Grands Crus - Rotwein (78)


Rotwein

Purpur, Rubin, Granat. Blass oder undurchsichtig. Farbe und Intensität verraten viel über einen Rotwein. Seinen Charakter. Sein Alter. Manchmal sogar die Rebsorte. Ein Schlüssel zur Identität eines Rotweins steckt unter seiner Haut. Genauer: in der Beerenschale.

Rotwein und sein geheimnisvoller Farbcode

Wichtige Rotwein-Rebsorten sind Pinot Noir, Cabernet Sauvignon, Merlot, sowie der tief dunkelrote Syrah/Shiraz. Der ebenso populäre Garnacha hingegen bringt eher Fülle als Farbe in den Rotwein; ist geradezu prädestiniert für Rosé. Ein sehr junger Rotwein zeigt häufig purpurne Reflexe, mit dem Alter wandelt sich die Farbnuance ins Rotbraune.

Über den Charakter eines Rotweins entscheidet neben den Faktoren, die Winzer gern Terroir nennen: die Rebsorte. Sein Farbpotenzial ist umso grösser, je dicker, kleiner und reifer die Beerenhaut ist. Dort sitzen die Pigmente, die dem Rotwein eine mehr oder weniger kräftige Färbung verleihen. Denn der Most von Rotweintrauben ist – weiss.

Rotwein und seine Herstellung

Anders als bei Weisswein, bei dem nur der Traubenmost vergoren wird, quetscht man bei der Rotweinbereitung die Beeren etwas an, da sämtliche Farbe in den Häuten sitzt und lässt die Maische gären. Je länger, desto mehr Farb- und Gerbstoffe lösen sich. Anschliessend presst man den jungen Wein ab und schickt ihn wahlweise ins Holzfass oder in einen Tank zum Reifen.

Rotwein und seine Temperatur

Oft wird geraten, einen Rotwein bei Zimmertemperatur zu geniessen. Diese Empfehlungen stammen jedoch noch aus einer Zeit, zu der die Räume weniger stark beheizt wurden als heute. Ein zu warm ausgeschenkter Rotwein verliert an Frische und wirkt schwer und alkoholisch. Leichte, fruchtige Rotweine schmecken am besten leicht gekühlt bei 14 – 16 ° C, ein reifer, opulenter Rotwein entfaltet seine Aromen bei 16 – 18 °C optimal.