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Freeganer, Veganer oder Clean Eater: Wer isst was?

Tipps & Tricks 01.08.2016 5

Lecker soll’s ja schon mal sicher sein. Frisch im besten Falle auch. Sonst noch Wünsche? Vielleicht in der farblich richtigen Komposition? Oder dann doch lieber so, dass das Essen noch am Ast hängt? Die Vielfalt an verschiedenen Ernährungsformen ist weit grösser, als man vermuten könnte. Und neue, überaus interessante Ernährungskonzepte kommen stets dazu. Wir nehmen die gängigen, aber auch die (noch) eher unbekannten Essensgewohnheiten unter die Lupe. 

Clean Eating

Gehört zu den neusten Ernährungstrends. Hier geht es um unverarbeitete Lebensmittel, mit denen frisch zubereitet wird. Natürliche Rohstoffe wie Gemüse, Früchte, Fleisch, Fisch oder Vollkornprodukte sind erlaubt. Süssstoffe, Zucker, Farb- und Aromastoffe, Geschmacksverstärker und ungesunde Transfette sind nicht erlaubt. Faustregel: Je kürzer die Inhaltsangabe auf der Packung, desto besser!

Freeganismus

Freeganismus, in den Vereinigten Staaten am ehesten verbreitet, ist die Absicht, den negativen Einfluss des Einzelnen auf die Umwelt und das menschliche Leben durch eine weitgehende Verweigerung der Unterstützung einer kapitalistischen Volkswirtschaft zu verringern. Ethische Gesichtspunkte stehen somit über dem Gewinnstreben. Freeganer boykottieren somit die Überfluss– und Wegwerfgesellschaft unseres ökonomischen Systems. Aber: Nicht alle Freeganer halten sich an das vegane Prinzip.

Makrobiotik

Aus dem Zen-Buddhismus und Taoismus. Ganz nach dem Yin-Yang-Prinzip soll das Ernährungskonzept zu einem langen, gesunden und glücklichen Leben verhelfen. Vollkorngetreide wird als Hauptnahrungsmittel eingesetzt. Auch Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Fisch und Meeresalgen sind erlaubt. Fleisch, Zucker, Milchprodukte, Kartoffeln oder auch Tomaten sind hingegen nicht auf dem Speiseplan vertreten.

Frutarismus

Hier wirds streng: Frutarier ernähren sich ausschliesslich von pflanzlichen Produkten, die die Pflanze, von der sie stammen, nicht beschädigen. Obst, Nüsse und Samen sind somit ok. Knollen, Blätter oder Wurzeln sowie Produkte tierischen Ursprungs sind verboten. Manche Frutarier verzehren nur Früchte, die bereits vom Baum gefallen sind. Oder Getreide (da dieses bei der Ernte abstirbt).

Veganismus

Keine Ernährungsform ist dermassen auf dem Vormarsch wie jene der Veganer. Auf tierische Lebensmittel wird komplett verzichtet. Also nicht nur auf Fleisch und Fisch, sondern auch auf Milch(produkte), Eier, Gelatine oder auch Honig. Trotz vielem Geschwätz: Bei vielfältiger und bewusster Auswahl der Lebensmittel sollten keine Mangelerscheinungen aufgrund veganer Ernährung zu befürchten sein. Sagt man. Es gibt aber, wie in allem, auch in diesem Bereich Studien, die das Gegenteil beweisen sollen.

Fast Food

Burger, Pizza, Hotdog, Pommes …. klar, alles lecker. Alles toll. Aber nur, für die Menschen, die Fast Food in Massen zu geniessen wissen. Der Film «Super Size Me» aus dem Jahre 2004 könnte helfen zu überzeugen. In einem riskanten Selbstversuch ernährt sich der Hauptdarsteller täglich von McDonald's. Und nimmt dabei in einem Monat über 11 kg zu (13% seines Körpergewichts). Also: Fast Food bewusst konsumieren. So schmeckt’s nicht nur jedes Mal lecker — es darf dazu noch mit bestem Gewissen geschlemmt werden.

Vegetarismus

Hier werden pflanzliche Nahrungsmittel verzehrt und solche, die vom lebenden Tier stammen (Eier, Milch). Vegetarismus beschränkt sich aber nicht nur auf die Küche als solches, sondern soll auch als Einstellung verstanden werden. In der westlichen Welt liegt der Anteil der Vegetarier im einstelligen Prozentbereich. In Indien ernähren sich bis zu 40% der Bevölkerung vegetarisch.

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