Breadcrumb Navigation

Denner Blog

Der vergessene Klassiker

Tipps & Tricks 15.08.2016 12

Immer ganz hoch auf der Liste der Dinge, die man eigentlich mag, aber nie macht: das Picknick.

Ich gebs ja zu. Es ist nicht so, dass ich jedes Wochenende die rot-weiss karierte Stoffdecke in den Flechtkorb einpacke und mir ein Picknick auf der Blumenwiese am See gönne. Aber: Wenn ich’s dann wirklich mal mache, bin ich immer wieder baff. Einige Stunden in der Natur, egal ob in den Bergen, am See, im Wald oder am Fluss, holen mich voll und ganz runter. Und wenn im Körbchen dann tatsächlich noch die eine oder andere Leckerei steckt, vergehen die Stunden im Nu. Grund genug also, nicht nur feines Essen dabei zu haben, sondern auch solches, dass sich gut (und ohne Kühlschrank) aufbewahren lässt, nicht allzu schwer ist und nicht gleich die ganze Ameisenkolonie von nebenan auf den Plan ruft. Unten stehen einige Dos and Don'ts für ein erfolgreiches Essen mit Korb, Decke und den Liebsten.

Dos:

  • Das richtige Material möchte man auf jeden Fall dabei haben. Dazu gehört unter anderem: Taschenmesser, Wasser, Feuerzeug, Seil/Schnur, Tupperware, Decke, Sonnenschutz, Smartphone.

  • Eine Rolle Alupapier – und jedes Gemüse (aber auch Fisch) lässt sich an einem Feuer zubereiten. Würzen, einpacken, über die Glut legen und warten bis es den gewünschten Biss hat.

  • Wald und Wasser lassen sich zum Kühlschrank umfunktionieren. Ganz einfach ein kleines Loch in den Boden graben und die Getränke hineinlegen – an einem warmen Sommertag kühlt sich das Getränk um bis zu 15 °C ab. Im Fluss die Getränke an einem Seil oder einer Schnur anmachen und in die Strömung legen. Jedes noch so warme Bier ist in 5 Minuten so wie man es mag: ice cold!

  • Es ist zwar nicht sehr ökologisch, aber gewisse Zutaten nimmt man besser getrennt mit. Saucen immer erst vor Ort unter die Salate mischen (ausser evtl. bei Coleslaw oder speziellen Kartoffelsalaten). Warum eigentlich nicht die Tupperware, in der man gewisse Speisen mitnimmt, gleich als Teller benutzen?

  • Eine Tüte oder im besten Fall einen Abfallsack bereits mitnehmen. So geniesst man ein sauberes Picknick und verlässt den Platz so, wie man ihn angefunden hat.

  • Planung hat schon immer geholfen. Die wichtigsten Fragen: Wohin fahre ich genau und wie komm ich dorthin? Wie ist das Wetter? Welchen Aktivitäten kann ich vor Ort nachgehen (ganz nach dem Motto: Pack die Badehose ein)?

Don'ts:

  • Einmachgläser sind wirklich hip – aber wer will schon sinnlos viele Kilos mit sich rumschleppen? Leichte Verpackung spielt einem da garantiert in die Karten. Ausser die Romantik verlangt es – dann trägt man ja gar den Liebsten auf Händen, oder?

  • Zucker ruft Viecher auf den Plan. Also, das Süsse immer gut verpacken und nur dann rausholen, wenn man es auch gleich verzehrt. Auf keinen Fall Kuchen, Früchte oder Ähnliches zu lange draussen stehen lassen.

  • Offenes Feuer bitte nur da, wo es auch wirklich erlaubt ist. Da verbrennt man sich schnell mehr als nur die Finger. Ganz wichtig ist auch, dass das Feuer beim Verlassen der Feuerstelle komplett aus ist.
  • Kein Schnipsel liegen lassen! Der Blume neben dir, dem Baum hinter dir, und den Tieren um dich herum zuliebe.

  • Zubereiten sollte man zu Hause. Das Picknick sollte entspannt sein und nicht mit dem Aufteilen der Arbeit anfangen müssen.

Dazu passt