Breadcrumb Navigation

Denner Blog

Alles Wasser oder was? Worauf man beim Trinken und Kochen achten sollte

Tipps & Tricks 21.06.2016

Jeden Tag trinken und benutzen wir Wasser, als ob es selbstverständlich wäre, dabei ist Wasser neben Sauerstoff das wichtigste Element für uns Lebewesen. Dieser Beitrag soll einige Tipps zur richtigen Verwendung und zum Konsum von Wasser im Alltag und in der Küche vermitteln.

Als Erstes ein paar interessante Wasser-Facts:

  • Wir bestehen durchschnittlich zu 65% aus Wasser, das wären dann um die 45 Liter — abhängig natürlich von Alter, Grösse und Geschlecht.
  • Je nach Temperatur und je nachdem wie wir uns bewegen, verlieren wir täglich zwischen 2,5 und
    3 Litern Flüssigkeit. Diese sollten wir mindestens wieder aufnehmen. 1,5 Liter davon mindestens in Form von Wasser (und damit ist nicht das Wasser gemeint, dass nebenbei in der Cola steckt).
  • Grundsätzlich sollte man nicht mehr als einen halben Liter auf einmal aufnehmen. Wer Probleme damit hat genug zu trinken, kann sich per Wasser-Trink-App daran erinnern lassen. Hier ein Beispiel: Hydro Wasser trinken
  • Fun Fact: Wusstet Ihr, dass es weltweit um die 120 Wassersommeliers gibt? Wie Weinsommeliers beschäftigen sie sich mit Geschmack, Textur und Inhaltsstoffen des Getränks.

Übrigens: 80% der Kopfschmerzen am Nachmittag entstehen, weil wir bis dahin zu wenig getrunken haben.

Wasser ist nicht nur Bestandteil von vielem, sondern versorgt uns auch mit wichtigen Mineralstoffen. Diese sind essentiell für einen reibungslosen Ablauf der Funktionen unseres Körpers (Gehirn, Stoffwechsel, Verdauung etc).

Ich persönlich bevorzuge momentan "Blöterliwasser", weil ich es gerade im Sommer einfach durstlöschender und erfrischender finde. Good to know: Je mineralisierter das Wasser, desto höher die Versorgung mit Mineralien. Beim Sport ist deshalb ein stark mineralisiertes Wasser besser. Umgekehrt, je weniger mineralisiert, desto höher der Ausschwemmungseffekt. Deshalb bei Erkältungen und beim Detoxen viel wenig mineralisiertes Wasser trinken, um mehr Schadstoffe ausschwemmen zu können.

Lange war ich im Glauben kohlensäurehaltiges Wasser beinhalte mehr Mineralien — wahrscheinlich weil man hierzulande im Restaurant «Mineral» bestellt. Dem ist aber nicht so, der Mineralgehalt hat nix mit der Kohlensäure zu tun. Wenn du wissen möchtest, was im Wasser drin steckt, informiere dich online oder schau ganz einfach in den Angaben nach, die auf der Flasche vermerkt sind.

Wasser in der Küche

Auch Pflanzen, Obst und Gemüse bestehen zum Grossteil aus Wasser. Mit deren Verzehr nehmen wir ihr Wasser auf sowie die darin enthaltenen Mineralstoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe. Beim Kochen mit Wasser sollte man beachten, dass Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe durch (zu langes) Erhitzen kaputtgehen, Mineralien hingegen sind hitzebeständig, Vitamine sowie Mineralien sind zudem wasserlöslich. Deshalb Gemüse immer nur kurz, aber gründlich abspülen und bereits gewaschen zerkleinern.

Das Gemüse-Dampfgaren (steamen) ist sehr viel schonender, als es in Wasser zu kochen, weil damit weniger Nährstoffe gelöst werden.

TIPP: Gar- und Kochwasser nicht wegschütten, sondern Saucen und Suppen daraus machen.

DIY: Frucht-Vitamin-Wasser

1 Liter gekühltes Wasser in eine Karaffe füllen und nach Belieben Obst (z.B. Beeren, Apfel, Orange, Zitrone), Gemüse (z.B. Ingwer, Gurke) und/oder frische Kräuter (z.B. Basilikum, Rosmarin) klein geschnitten dazugeben.

Danke an meine Freundin Jennifer Winklhofer für ihre Mithilfe, sie ist Ernährungsberaterin in Zürich und hat mir viele wichtige Tipps und Infos zum Thema geliefert.

Dazu passt