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Hättest du es gewusst? 9 spannende Fakten zum 1. August!

Tipps & Tricks 18.07.2017 5

Zum Ehrentag unserer Heimat schmücken wir unsere Häuser mit Schweizer Fahnen, machen uns mit Bürli und Cervelas im Sack zur nächsten Grillstelle auf und jagen Feuerwerkskörper in die Luft, als gäbe es kein Morgen.

Hättet ihr aber über die folgenden spannenden Fakten zum Geburtstag der Schweiz Bescheid gewusst?

1.

Dass der Nationalfeiertag am 1. August stattfindet, haben die Berner zu verantworten. Denn im Bundesbrief, der häufig als Gründungsdokument der Eidgenossenschaft interpretiert wird, ist nur von einem Datum «Anfang August» 1291 die Rede. Weil die Stadt 1891 aber ihr 700-jähriges Bestehen nicht alleine zelebrieren wollte, beschlossen die Berner, den Nationalfeiertag auch noch auf dasselbe Datum zu legen.

2.

Dass wir an diesem Tag überhaupt in Ruhe grillieren und geniessen können, verdanken wir einer Abstimmung aus dem Jahr 1993. Da sprachen sich 83,8 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer dafür aus, dass der 1. August ein arbeitsfreier Tag sein soll.

3.

Welches Ereignis hinter der Feier steht, wissen laut einer Umfrage allerdings nur 45 Prozent! 26 Prozent der Befragten verbinden mit dem 1. August ein anderes historisches Ereignis als den Rütlischwur und 22 Prozent hatten keinen blassen Schimmer.

4.

Die Rütliwiese ist die Mutter aller Feierstätten und besonders bei Bundesräten beliebt, um Reden abzuhalten. Doch als im Anschluss an den Auftritt der damaligen Bundespräsidentin Michelin Calmy-Rey im Jahr 2007 ein Sprengsatz explodierte, mieden ihre Nachfolger den Ort jahrelang.

5.

Feuerwerk gehört wie der Cervelas zum 1. August. Jährlich werden in der Schweiz rund 1700 Tonnen Feuerwerkskörper gezündet. Davon rund 80 Prozent – also 1360 Tonnen – am Nationalfeiertag.

6.

Hitze und Trockenheit führten 2006 zu einem gänzlichen Feuerwerksverbot in Zürich. Damit das bereits gekaufte Arsenal jedoch nicht ein Jahr lang rumliegen musste, entschied die damalige Polizeivorsteherin Esther Maurer, dass es am Tag der Street Parade in die Luft gejagt werden dürfe. Die Begründung: An diesem Tag herrsche in Zürich ohnehin Feststimmung.

7.

Wer beim Bäcker am 1. August einen Weggen kauft, wird überrascht sein. Denn an diesem Tag ist er reiner und hat einen höheren Butteranteil. Der Schweizerische Bäcker- und Konditorenmeisterverband schreibt vor: «Weil der 1.-August-Weggen gesamtschweizerisch als reines Buttergebäck propagiert wird, darf für dessen Herstellung kein anderes Fett als reine Butter verwendet werden.» Mmh!

8.

Wer an der Feier mit Patriotismus glänzen möchte, hat seit letztem Jahr zwei Textpassagen zur Auswahl. Zum einen die alte Landeshymne, die mit «Trittst im Morgenrot daher» beginnt, oder aber die neue mit den Zeilen «Weisses Kreuz auf rotem Grund, unser Zeichen für den Bund».

9.

Um 20 Uhr läuten in der gesamten Schweiz die Kirchenglocken während einer ganzen Viertelstunde.

Happy Birthday Schweiz!

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