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Denner AG
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8045 Zürich

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Denner Geschichte

2013
Denner baut seine Stellung als Nummer drei im Schweizer Lebensmittelmarkt weiter aus. Der Nettoumsatz des führenden Schweizer Lebensmitteldiscounters erhöhte sich im Jahresvergleich um 1.8 Prozent auf CHF 2’844.0 Millionen.
Gleich zum Jahresstart lanciert Denner eine vielbeachtete Preissenkungsrunde auf Markenprodukte. Auch 2013 wir Denner um weitere 20 Filialen wachsen.

2012
Das Jahr 2012 steht im Zeichen der Strategieumsetzung. Mit einer grossen Image-Kampagne wird das neue Motto „Denner – Einer für alle“ schweizweit bekannt gemacht.

2011
Neuer CEO - Der Denner Verwaltungsrat wählt im Herbst 2011 Mario Irminger neu als CEO. Mario Irminger führt bereits seit Februar 2011 nach dem Weggang von Peter Bamert in einer Doppelfunktion als CEO i.a. und Leiter Finanzen die Geschäfte.

2010
Umsatz - Auch im schwierigen Marktumfeld hat Denner 2010 erfolgreich gearbeitet. Der Nettoumsatz des führenden Schweizer Lebensmitteldiscounters erhöhte sich im Jahresvergleich um 0.8 Prozent auf CHF 2’784.0 Millionen.

Online-Wineshop - Im Mai  lanciert Denner seinen Wineshop. Damit entspricht Denner dem rasch wachsenden Trend zum Einkauf via Internet. Das Angebot umfasst rund 250 Weine aus dem Denner Sortiment zu gewohnt günstigen Discountpreisen. Die Lancierung des Wineshops ist ein wichtiger Bestandteil der Denner Wachstumsstrategie im Weinbereich.

2009

Neuer CEO - Per Ende 2009 wird der Migros-Genossenschafts-Bund planmässig zu 100 Prozent Eigentümer von Denner. Philippe Gaydoul übergibt seinen Posten als CEO an Peter Bamert, vormaliger CEO von Ex Libris.

Umsatz - 2009 ist das erfolgreichste Jahr in der Denner Geschichte. Denner kann ein Wachstum von 2.6% gegenüber dem Vorjahr verbuchen und präsentiert einen stolzen Umsatz von CHF 3.02 Milliarden.

WEKO-Entscheid - Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat aufgrund einer Klage der Denner AG die Herstellerin Gaba wegen Marktbehinderung gebüsst. Denner kann somit in Zukunft Gaba-Produkte auf dem europäischen Markt dort beschaffen, wo diese am günstigsten sind und Preisvorteile direkt dem Kunden weitergeben. Ein wichtiger Entscheid mit Signalwirkung für alle international vertreibenden Markenartikelhersteller, den Schweizer Detailhandel nicht zu behindern.

2008

Umsatz - Das Geschäftsjahr 2008 ist für Denner ein Rekordjahr. Der Umsatz erreicht CHF 2.94 Milliarden und wächst damit gegenüber dem Vorjahr um 8.3%.

Frischekonzept - Das im Jahr 2007 lancierte neue Frischekonzept wird in weiteren 200 Denner Filialen umgesetzt und verhilft Denner zu einem starken Wachstum in diesem Bereich.

Verteilzentralen – Im Herbst eröffnen zwei neue Frischproduktverteilzentralen: in Dietlikon ZH und in Lyss BE. Die Verteilzentrale in Egerkingen wird geschlossen.

2007

Schulterschluss Migros-Denner - Am 12. Januar geben Denner und Migros ihren Schulterschluss bekannt. 70% des Aktienkapitals der Denner AG gehen an die Migros. Die Gaydoul Holding bleibt mit 30 % an Denner beteiligt. Philippe Gaydoul bleibt für weitere drei Jahre CEO der Denner AG.

Dieser Schulterschluss zwischen zwei profitablen schweizerischen Marktteilnehmern stellt sicher, dass die Wettbewerbsintensität auf dem Schweizer Markt zugunsten der Konsumenten auch langfristig erhalten bleibt. Im September bewilligt die Wettbewerbskommission den Schulterschluss unter Berücksichtigung verschiedener Auflagen.

Neues Frischekonzept - Denner setzt auf mehr Frische und optimiert und erweitert das Frischprodukte-Sortiment in über der Hälfte der rund 430 Denner Filialen. Das neue Konzept wird ab Juni eingeführt.

Verteilzentrale Mägenwil – Die Verteilzentrale in Mägenwil wird ausgebaut und im März neu in Betrieb genommen. Durch das erstmals in der Schweiz eingesetzte automatische Caddy-Pick-Kommissionierungssystem wird sie zu einer der modernsten Verteilzentralen der Schweiz.

Umsatz Denner wächst erneut stärker als der Markt. Der Umsatz ist um 4.3 Prozent auf über CHF 2.7 Milliarden gestiegen.

2006

Denner Reisen - Anfang Jahr steigt Denner in die Reisebranche ein und lanciert Denner Reisen.  Das Reiseangebot von Pick Pay wird unter diesem neuem Namen, in gleicher überzeugender Qualität und höchst attraktiven Preisen weiter geführt.

IG DHS - Am 10. Mai wird die Interessengemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS) ins Leben gerufen. Unter dem Präsidium von Denner CEO Philippe Gaydoul, kämpfen die teilnehmenden Unternehmen, um die Rahmenbedingungen für den Schweizer Detailhandel nachhaltig zu verbessern.  www.igdhs.ch.

Franz Carl Weber - Die Filialen der Spielwarengruppe Franz Carl Weber (FCW) werden per 1. September 2006, nach 22 Jahren, an die französische Ludendo SA verkauft. Mit der Ludendo SA übernimmt ein erfolgreiches Familienunternehmen und Spielwarenspezialist mit grossem Know-how FCW.

Rast Holding SA - Der Verwaltungsrat der Rast Holding SA hat unter dem Vorsitz von Mario Bonorand entschieden, den Aktionären Dieter Berninghaus (41), mit Wirkung ab 1. Januar 2007, als neues Mitglied vorzuschlagen.

D-Vino - Am 30. November 2006 wird die erste Denner Weinbar, unter dem Namen D-Vino, im Zürcher Seefeld-Quartier eröffnet. Zur Auswahl stehen 200 Weine aus dem Denner Sortiment, davon 30 im Offenausschank – alle zu attraktiven Discount Preisen.
www.d-vino.ch

Umsatz - Der Konzernumsatz von Denner erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 21.2 Prozent auf CHF 2'605.7 Millionen.

2005

Der Denner Konzern übernimmt per 1. November 2005 von REWE Schweiz AG sämtliche 145 Pick Pay Filialen sowie das Logistik-Center in Egerkingen. Von Januar bis November 2006 werden die Pick Pay Läden vollständig in das Denner Discountkonzept integriert. Die Marke Pick Pay wird aufgegeben.

Der Umsatz der 613 Denner Filialen (ohne Pick Pay) und Satelliten konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11.1 Prozent auf CHF 2047.2 Millionen gesteigert werden und übersteigt somit erstmals die Zweimilliardenmarke.

2004

2004 war für Denner das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Der Umsatz der 580 Denner  Filialen und Satelliten konnte im Vergleich zum Vorjahr um 11.8 Prozent auf CHF 1.843 Milliarden gesteigert werden. Damit liegt der Gesamtumsatz um rund 11 Prozent höher als im bisherigen Rekordjahr 1991. Im Fünfjahresvergleich hat sich der Umsatz des Denner Konzerns um rund 50 Prozent erhöht, verbunden mit entsprechenden Marktanteilsgewinnen. Die Erneuerung sämtlicher Filialen konnte per Ende 2004 planmässig abgeschlossen werden.

2003

Basierend auf den durchwegs positiven Erfahrungen der „New Denner“ Pilotfilialen beschliesst Denner , im Verlaufe der nächsten 2 Jahre sämtliche 314 Filialen auf das neue Design umzustellen. Am 14. Januar 2003 wurde die Filiale Letzipark Zürich als erste offizielle „New Denner" Filiale eröffnet. Ende 2003 ist die Halbzeit der Umstellungsphase wie geplant erreicht: Im 2003 wurden über 150 Filialen auf „New Denner “ umgestellt.

2002

Denner  bereitet einen weiteren Modernisierungsschub vor. Am 27. Februar wird die Denner Filiale an der Uetlibergstrasse in Zürich als erste  Pilotfiliale des "New Denner " eröffnet.

29 der über 60 Epa-Superdiscountläden, die vor 8 Jahren wegen der Sortimentsreduzierung auf 1000 Artikel gekündigt haben, sind mittlerweile zu Denner  zurückgekehrt. Die Lebensmittelkette umfasst damit 311 Denner Filialen und 255 Denner Satelliten.

Die Rast Holding SA verkauft die Waro AG mit ihren 28 Verkaufsgeschäften per 1. Januar 2003 an Coop.

2001

Am 29. Mai verstirbt Karl Schweri im 85. Altersjahr. Der Discount-Pionier und Alleinbesitzer des Denner Imperiums war eine hervorragende Unternehmerpersönlichkeit. Mit aussergewöhnlichem Talent baute er die Denner Lebensmittel-Discountkette auf und führte sie zu anhaltendem Erfolg. Dank ihm hat sich der Konzern zu einer bedeutenden Kraft des Detailhandels entwickelt und als Arbeitgeber hat Karl Schweri viele wertvolle Arbeitsplätze in der ganzen Schweiz geschaffen. Seine umsichtige Geschäftspolitik ermöglichte es der Franz Carl Weber AG, Spielwarenhandel erfolgreich auf höchstem Qualitätsniveau zu betreiben. Bei Waro AG stellte Karl Schweri sicher, dass sich das Unternehmen stets erfolgreich weiterentwickeln konnte und einen namhaften Platz im Schweizer Detailhandel einnimmt. In Dankbarkeit nimmt der Konzern daher Abschied von einem Mann, der seine Verantwortung gegenüber Wirtschaft und Politik in vorbildlicher Weise wahrgenommen hat.

2000

Die Positionierung auf dem Markt mit den Denner Top Superdiscount-Filialen findet gesamtschweizerisch im Frühjahr ihren Abschluss. In diesem Jahr konnte gleichzeitig der Anteil an Markenartikeln im Sortiment erheblich gesteigert werden. Mit vier Neueröffnungen ist Denner auch quantitativ in Expansion gegangen. Die Denner Satelliten haben einen Stand von 220 Geschäften erreicht. Die 1997 lancierte „Eidgenössische Volksinitiative zur Beschleunigung der direkten Demokratie“ und jene „für tiefere Spitalkosten“ werden von Volk und Ständen abgelehnt. Karl Schweri übergibt per Ende Dezember die Leitung des Gesamtkonzerns seinem Enkel Philippe Gaydoul. Mit der Neuorganisation des Konzerns übernimmt die Rast Holding SA mit Sitz in Wollerau / SZ die oberste strategische Leitung des Konzerns, namentlich der drei Profitcenter Denner AG, Waro AG und Franz Carl Weber AG. Philippe Gaydoul wird dabei Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Holding. Das Aktienkapital ist in der KS Familienstiftung, welcher Karl Schweri vorsteht, konzentriert.

1999

Die 1997 in die Wege geleitete neue Denner Discountstrategie ist beim grössten Teil des Filialnetzes abgeschlossen. Denner Top Superdiscount mit dem Sortiment von rund 1000 Artikeln hat sich durchgesetzt.

1998

Die Umstellung des Denner Filialnetzes auf das neue Denner Top Superdiscount-System wird zügig vorangetrieben. Im Zuge der Regelung seiner Nachfolge und der Neuausrichtung der Denner Discountstrategie ernennt Karl Schweri seinen 26-jährigen Enkel Philippe Gaydoul per 1. August 1998 zum Delegierten des Verwaltungsrates und Vorsitzenden der Geschäftsleitung der Denner AG. Per 1. August 1998 übernimmt Denner von der Coop-Gruppe 49 der insgesamt 60 «Billi Top Discount»-Geschäfte.

1997

Denner lanciert drei Eidgenössische Volksinitiativen. Die «Eidg. Volksinitiative für tiefere Arzneimittelpreise» und die «Eidg. Volksinitiative für tiefere Spitalkosten» sollen die Krankenkassenprämien massiv senken. Die «Eidg. Volksinitiative für Beschleunigung der direkten Demokratie» verlangt, dass über Volksinitiativen künftig innert einem Jahr nach dem Einreichen abgestimmt wird. Ganz in der Nähe der Denner Zentrale wird der erste Denner Top Superdiscount-Laden der Schweiz eröffnet. Mit einem Sortiment von 1’000 Artikeln und einem massiven Preisabstand zu den beiden massgeblichen Konkurrenten Migros und Coop  repräsentiert er die neue Denner Discount-Strategie, welche das Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen soll.

1996

Vor Bundesgericht gewinnt Denner den zweiten Tabakprozess und zahlt die seit 1988 den Kunden abgegebenen neuen Tabakbons in Form von Denner Warengutscheinen aus. Denner verkauft die 7 Optik-Discount-Geschäfte.

1994

Denner übernimmt die Waro AG. Als 200. Volksinitiative in der Geschichte des schweizerischen Initiativrechts kann die von der Schweizerischen Vereinigung zum Schutz der kleinen und mittleren Bauern (VKMB) 1993 lancierte und von Denner massiv unterstützte «Eidgenössische Volksinitiative für preisgünstige Nahrungsmittel und ökologische Bauernhöfe» (Neue Kleinbauern-Initiative) eingereicht werden. Die Initiative beschränkt den Schutzbereich der Landwirtschaftsgesetzgebung und die Direktzahlungen. Als handelspolitische Schutzmassnahmen sind neben diesen Direktzahlungen nur noch Zölle zugelassen.

1993

Denner tritt den Rückmarsch zum echten Discounter an. Im Laufe des Jahres 1993 soll das auf ca. 1000 Artikel gekürzte Sortiment, von wenigen Ausnahmen abgesehen, immer mindestens 20 % billiger sein als bei den massgeblichen Konkurrenten Migros und Coop. Denner gewinnt ausserdem den Bier-Boykott-Prozess und erwirbt für Franz Carl Weber «Mothercare Switzerland» mit 15 über die ganze Schweiz verteilten Geschäften. Die auf Babyartikel und Umstandsmode spezialisierte Kette wird in «babycare» umbenannt.

1992

Per Ende 1992 löst sich das von Denner 20 Jahre lang bekämpfte Tabakkartell auf.

1991

Per Ende 1991 löst sich das von Denner 25 Jahre lang bekämpfte Bierkartell auf.

Karl Schweri
Unternehmer

Karl Schweri Unternehmer

1990 

Die Denner AG, die Hofer & Curti Beteiligungen AG (HC) und die Usego-Trimerco-Holding AG (UTH) beschliessen eine Zusammenarbeit auf den Gebieten Einkauf, Logistik und Frontaktivitäten. Damit wird die von Karl Schweri seit Jahren angestrebte «dritte Kraft» im schweizerischen  Lebensmitteldetailhandel (als Gegenpol zu Migros und Coop) verwirklicht. In einem ersten Schritt wird eine gemeinsame Einkaufsgesellschaft gegründet, an der sich auch Metro AG beteiligt. Möglich geworden ist die «dritte Kraft», weil Karl Schweri seine UTH-Namenaktien an die Hofer & Curti-Gruppe verkauft hat. Denner schafft die aufwändigen, wenig konsumentenfreundlichen Aktionen ab und ersetzt sie durch «Dauernde Tiefpreise».  

Im aargauischen Spreitenbach beziehen die Verwaltung und das Lager von FCW ein von Denner erstelltes Gewerbezentrum. Dieses beherbergt ausserdem die neue Denner Frischprodukte-Verteilzentrale.

Gewerbezentrum Spreitenbach

1989

Die von Denner massiv unterstützte «Volksinitiative für naturnahes Bauern – gegen Tierfabriken» (Kleinbauern-Initiative) wird vom Volk nur ganz knapp abgelehnt. Denner unterstützt ausserdem das Referendum gegen den neuen Rebbaubeschluss, weil darin die ungerechte und mit Missbräuchen behaftete Wein-Importkontingentierung für weitere 10 Jahre festgeschrieben werden soll. Das Referendum wird 1990 vom Volk angenommen.

Im ganzen Land werden Unterschriften zum Referendum gegen den Rebbaubeschluss gesammelt.

1988 

In Zürich wird der erste Denner Optik-Discount eröffnet. Denner gibt neue Tabakbons aus und leitet gleichzeitig einen neuen Prozess gegen das Tabakkartell ein.

1987

Denner zahlt die Tabakbons aus und wird daraufhin vom Tabakkartell mit Rabattkürzung bestraft. Als Antwort auf diese Massnahme senkt Denner die Zigarettenpreise. Ein publizitätsträchtiger Tabakkrieg beginnt.

1984 

Am 24. Januar 1984 startet Denner die angekündigte  Konsumentenschutz-Initiative. Diese hat zum Ziel, die Konsumenten/innen vor konsumentenfeindlichen Machenschaften der Kartelle im Bereich des Handels mit Lebensmitteln und Konsumgütern zu schützen und behördliche Mindestpreisvorschriften in diesem Bereich zu verbieten. Bei Annahme der Initiative würde zudem die Auszahlung der Denner Tabakbons möglich. Die Initiative kommt in einer Rekordzeit von weniger als 6 Monaten mit 156’000 gültigen Unterschriften zustande und wird 1988 wegen mangelnder Unterstützung seitens wirtschaftlicher und politischer Kreise zurückgezogen. Denner übernimmt 1984 die «Franz Carl Weber Handelsgruppe» (FCW), die grösste Spielwaren-Fachhandelskette der Schweiz, sowie die «Molki AG», Niedererlinsbach.

1983 

Vor Bundesgericht verliert Denner den Tabakprozess gegen die FIST. Als Antwort auf das Urteil kündigt  Denner die Lancierung einer konsumentenschutz-Initiative an.

1982 

Denner ist mit einem Umsatz von Fr. 1’008’147’000 erstmals Umsatzmilliardär. Vor dem Kantonsgericht Fribourg gewinnt Denner den Tabakprozess gegen den Verband der Schweizerischen Tabakindustrie (FIST) in erster Instanz. Die FIST legt gegen das Urteil Berufung beim Bundesgericht ein. Die Verteilzentrale Schmitten wird in Betrieb genommen. Gleichzeitig wird die Verteilzentrale in Toffen/BE aufgegeben.

Verteilzentrale Schmitten/FR

1981 

Aus den 1980 von der MERKUR AG erworbenen Drogerien geht die Drogerien- und Apothekenkette «WALLACE AG» hervor. Ab November 1981 wird Denner durch die schweizerischen Kartell-Brauereien boykottiert, weil sie sich weigert, einen verfügten Bierpreisaufschlag mitzumachen. Dies ist der Beginn des langwierigen Bierprozesses.

1977 

In Endingen/AG wird der erste Denner Satellit eröffnet. Bei der Satelliten-Kette handelt es sich um rechtlich und finanziell von Denner AG völlig unabhängige Lebensmittelgeschäfte, die unter anderem das Denner Sortiment führen. 

Denner-Satellit Endingen/AG

In Frauenfeld eröffnet Denner eine weitere Verteilerzentrale. Denner errichtet ferner die Stiftung «Konsumenten-Ombudsmann»: Einem politisch neutralen und wirtschaftlich unabhängigen Ombudsmann, der die Konsumenteninteressen wahren soll, werden die zur Ausübung seiner Tätigkeit notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt.

Verteilzentrale Frauenfeld/TG

1973

Vor dem Kantonsgericht Fribourg beginnt der Denner Tabakprozess. Denner wehrt sich gegen die Mindestpreisvorschriften des Tabakkartells. Gleichzeitig werden den Kunden Tabakbons abgegeben, die im Fall eines Prozessgewinns eingelöst werden können. Der Wert der Bons repräsentiert die Differenz zwischen demjenigen Preis, zu welchem Denner die Zigaretten wegen der Vorschriften des Tabakkartells verkaufen muss und dem niedrigeren Preis, zu welchem Denner gerne verkaufen möchte. In Mägenwil wird eine weitere Verteilerzentrale eröffnet.

1971 

In Toffen/BE wird eine weitere Verteilzentrale in Betrieb genommen.

1969 

Die «IGA» wird in die «Denner AG» umgewandelt. Karl Schweri ist einziger Verwaltungsrat und Alleininhaber.

Karl Schweri Discountpionier

1968 

Ein von der IGA ergriffenes Referendum gegen das neue Tabaksteuergesetz, das einen fünfjährigen staatlichen Preisschutz für Tabakwaren vorsieht, wird vom Schweizervolk angenommen. Die IGA bringt ausserdem das Preiskartell des schweizerischen Spirituosengewerbes zu Fall. Zur besseren Versorgung der mittlerweile 23 Discountgeschäfte wird in Zürich-Altstetten eine Verteilzentrale in Betrieb genommen.

1967 

Am 2. Februar 1967 fällt nach langwierigen Auseinandersetzungen zwischen der IGA und der Markenartikelindustrie sowie deren Verband «PROMARCA» das System der gebundenen Endverkaufspreise für Lebens- und Genussmittel (Preisbindung der zweiten Hand). Der Verwirklichung von Karl Schweris Discount-Idee steht damit nichts mehr im Weg.

Am 24. Oktober 1967 wird in Zürich-Altstetten der erste Lebens- und Genussmittel-Discount der Schweiz eröffnet.

Eröffnung des ersten DENNER-Discounts

1962

Im Einkaufszentrum beim "Hirschen" in Schwamendingen eröffnet Denner den ersten Supermarkt mit 570 m2 Verkaufsfläche und mehr als 5'000 Artikel.

Einkaufszentrum in Schwamendingen

1951 

Karl Schweri, der inzwischen heimlich IGA-Aktien aufgekauft hat, taucht plötzlich als Mehrheitsaktionär wieder auf und setzt nun seinerseits die ehemaligen Partner vor die Tür.

1959 Konsum Denner in Zollikon

1946

Die «Import- und Grosshandels AG» (IGA), an der Karl Schweri beteiligt ist, erwirbt die 4 Unternehmen «Consumgesellschaft Denner und Co. AG», «Kaufhaus-genossenschaft“, «Consum Bär-Pfister» und «Sommer AG». Wegen interner Konflikte mit anderen Grossaktionären, die gleichzeitig Lieferanten der IGA sind und diese zu überhöhten Preisen beliefern, wird Karl Schweri noch im gleichen Jahr ausgebootet.

1935

Die „Consumgesellschaft Denner und Co.“ wird in eine AG umgewandelt.

1914

Cäsar Denner stirbt. Sein Sohn Hans übernimmt das Geschäft.

Sonntagsausflug einer Regimentsmusik im Jahre 1915 in einem Denner Lastwagen.

1881 

Cäsar Denner Reiff, auf den der Name «Denner » zurückgeht, steigt als weiterer Teilhaber in die «Consumgesellschaft» ein.

1860 

Heinrich Reiff-Schwarz gründet die Firma «Reiff-Schwarz, Mercerie und Spezerei-handel». Es ist die Geburtsstunde der späteren Denner AG.